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Pneumokokken-Säuglinge u.Kinder
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(Risikokinder ganzjährig)
Pneumokokken-Erwachsene ab dem 60. Lj.
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Meningokokken C
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Hepatitis
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Influenza
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Im Rahmen der Raucherberatungswochen sind in Ihrer Apotheke Nicorette-Gutscheine á 3,00 / Packung (inkl. MWSt.) erhältlich.
Die Aktion läuft von 27.12.2011 - 31.01.2012
Erkältet? Halb so schlimm!
Das sollten Sie im Fall des Falles beachten
Die meisten von uns werden auch in dieser Saison von einer Erkältung nicht verschont bleiben. Jede Erkältung verläuft – je nach Virenart – etwas anders. Was Sie beachten sollten und was hilft, damit die Erkrankung bald wieder ausgestanden ist, erfahren Sie in Ihrer Apotheke.
Immunsystem, das Sie mit Vitaminen und Mineralstoffen sowie pflanzlichen Mitteln aus Ihrer Apotheke »bewaffnen« können, bekämpfen. Um die lästigen Symptome in den Griff zu bekommen, gibt es zahlreiche Arzneimittel, wobei hier auch Arzneipflanzenzubereitungen und Homöopatika ein fester Stellenwert zukommt. Wie man die eigene Abwehr unterstützt und welche Arzneimittel, Heilpflanzen etc. für die Linderung Ihrer Erkältungsbeschwerden in Frage kommen – hier spielt auch eine Rolle, welche Behandlungsart und welche Arzneiform wie Tabletten, Säfte etc. Sie bevorzugen –, besprechen Sie am Besten mit Ihrem Apotheker.
Gut »einpacken«
Kälte erhöht das Erkältungsrisiko. Bei der Kombination von niedriger Temperatur und Feuchtigkeit kühlt der Körper besonders stark aus. Dadurch vermindert sich die Durchblutung auch in den Schleimhäuten. Viren haben dann leichtes Spiel, sich dort festzusetzen und zu vermehren. Entsprechende Kleidung kann das verhindern, – und vergessen Sie nicht auf eine Kopfbedeckung. Darüber hinaus sorgen viel Bewegung an der frischen Luft – auch bei schlechtem Wetter – und eine abwechslungs- und vitaminreiche Ernährung für ein starkes Abwehrsystem.
Fiebermessen in der Achselhöhle ist zu ungenau
Fiebermessen in der Achselhöhle ist bei kleineren Kindern die ungenaueste Methode zur Bestimmung der Körpertemperatur. Daher sollte sie nur bei älteren Kindern oder Jugendlichen mit verlässlichem Verschluss der Achselhöhle bei der Messung angewandt werden, rät der Sprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, Prof. Ulrich Fegeler. Auch Messungen im Mund sollten erst ab einem Alter von fünf Jahren vorgenommen werden – und zwar am besten 20 bis 30 Minuten nach einem Essen oder Trinken. Die Spitze des Thermometers soll dabei unter der Zunge platziert sein und das Kind während des Messvorgangs durch die Nase atmen.
Am exaktesten misst laut Mag. pharm. Petra Engelhofer ein Thermometer im Darmausgang. Zum Einführen soll die Spitze mit Vaseline bestrichen werden, damit das Metall leichter gleitet. Das Kind kann bäuchlings auf den Schoß oder mit hochgezogenen Beinen seitlich im Bett liegen, damit es sich nicht verkrampft. „Sobald Sie einen Widerstand spüren oder nach etwa 2 bis 2,5 Zentimetern, sollten Sie stoppen. Lassen Sie kleine Kinder nicht alleine mit dem Thermometer, sondern halten Sie das Thermometer, bis das Signal ertönt“, rät die Apothekerin.
Als Fieber werden rektal gemessene Temperaturen erst oberhalb von 38,5 Grad Celsius eingestuft. Der Bereich zwischen 38 und 38,5 Grad Celsius wird als erhöhte Temperatur bezeichnet. „Eine einfache Erkältung kann bei Kindern bereits Temperaturen über 39 Grad Celsius verursachen“, erklärt Engelhofer. Wenn das Kind sich nicht ungewöhnlich verhält, genügend trinkt und weiter spielt, soll die Temperatur nicht mit Medikamenten gesenkt werden. Einen Kinder- und Jugendarzt sollten Eltern aber umgehend konsultieren, wenn das Fieber 40 Grad erreicht oder das Kind teilnahmslos ist, ununterbrochen erbricht oder über Bauch- oder Kopfschmerzen klagt.
Die Oma-Anti- Erkältungssuppe
Was Großmutter schon wusste, wird auch von der modernen Wissenschaft bestätigt: natürliche Substanzen in unseren Lebensmitteln haben heilende Wirkung, stärken die Abwehrkräfte und helfen bei kleinen Wehwehchen, so auch bei Erkältung: Tee, Fruchtsaft und Wasser tun gut und lösen den Schleim. Inhalieren mit Kamille besänftigt die gereizten Schleimhäute und lässt diese abschwellen – die Nase wird wieder frei. Scharfe Gewürze wie Chili, Ingwer, Meerrettich oder Senf im Essen befreien die Nase ebenfalls. Viel frisches Obst und Gemüse stärkt die Abwehr.
Die Oma-Anti-Erkältungssuppe: 200 g Karotten, 1 kleine Stange Lauch, 100 g Sellerie und etwas Ingwer putzen, waschen bzw. schälen, klein würfeln und in 1 EL Öl anbraten. 400 ml Hühnersuppe zugießen, 10 Minuten köcheln lassen. 100 g Hühnerbrust würfeln, zugeben und 5 Minuten garen lassen. Mit Sojasauce würzen und Schnittlauch bestreuen.
Ein Fußbad tut gut
Infektionen der Atemwege können zu einer stärkeren Blutverklumpung führen und damit das Risiko für einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall erhöhen. „Daher sollten Patienten mit Herz- oder Gefäßkrankheiten unbedingt ihre Medikamente weiter einnehmen, wenn sie sich einen Atemwegsinfekt – und sei es auch nur ein gewöhnlicher Husten oder Schnupfen – eingefangen haben“, empfiehlt Prof. Dieter Köhler vom wissenschaftlichen Beirat der Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin.
Nach einer Infektion der unteren Atemwege verdoppelt sich das Risiko für einen Infarkt und für einen Schlaganfall. Als Grund wird vermutet, dass in der Folge der Infektion zum einen der Blutdruck ansteigt und zum anderen das Blut eher verklumpt. Somit sollten Schmerzen im Brustkorb oder Atemnot, die bei einer Erkältung auftreten, durchaus auch als ein möglicher Hinweis auf Herz- oder Gefäßprobleme gedeutete werden. Betroffene, die sich einen Infekt eingefangen haben, sollten vorsorglich möglichst viel trinken, um so der stärkeren Verklumpung des Blutes und der damit verbundenen Gefahr eines Gefäßverschlusses entgegenzuwirken, raten die Lungenärzte.
Infekte der Atemwege können das Herz belasten
Das ansteigende Fußbad ist hilfreich bei der Vorbeugung gegen Erkältungen. Füllen Sie ein Becken, in welchem beide Füße Platz haben, bis zur Wadenhöhe mit 35° C mit warmem Wasser und geben Sie Thymian-, Kneipp-Eukalyptus- oder Fichtennadel-Öl in Apothekenqualität dazu. Stellen Sie zwei Thermoskrüge mit sehr heißem Wasser bereit. Setzen Sie sich auf einen Sessel und stecken Sie beide Füße ins warme Wasser. Innerhalb von 12 bis 15 Minuten geben Sie nach und nach heißes Wasser dazu, bis das Wasser 39–41° C erreicht. Bleiben Sie weitere 5 Minuten drinnen, danach die Füße abtrocknen und ins vorgewärmte Bett schlüpfen. (Vorsicht bei Krampfadern: Wasser nur bis zu den Knöcheln einfüllen, das übrige jeweils abschöpfen.) Trinken Sie dazu einen Erkältungstee.
Übrigens: Jetzt gegen Grippe impfen!
Ein sprichwörtlich gesunder Preis soll den Österreichern noch bis 31. Dezember den Zugang zur Grippe-Impfung erleichtern. Die Vizepräsidentin der Österreichischen Apothekerkammer, Mag. pharm. Christiane Körner: „Wir haben erreicht, dass alle Hersteller den Impfstoff um einen Euro billiger abgeben. Wir Apotheker haben noch drei Euro dazugelegt, weil wir die Durchimpfungsrate heben wollen.“ Somit liegt der Abgabepreis für die verschiedenen Vakzine in der Apotheke je nach Produkt zwischen 15,30 Euro pro Impfung und 18,35 Euro, also um vier Euro niedriger. Der Kinderimpfstoff ist um insgesamt zwei Euro verbilligt. Die Experten rechnen in diesem Jahr mit einer schwereren Influenza-Welle, weil sich die Viren im Vergleich zu den vergangenen Saisonen genetisch verändert haben.
Ihr Dr. Pröll
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